29.01.2023 - Zeit für kontemporäre und unbeschwerte Kunst

.. Wie riesige Kiefern wuchsen die Könige...

Diesen poetischen Vergleich zog der polnische romantische Dichter Juliusz Słowacki in seiner Ode an die Freiheit und führte uns so die Schönheit der Natur vor Augen. Wenn man an die Tierwelt denkt, stehen dem Menschen der Hund, die Katze und das Pferd am nächsten. Wenn es aber um die Welt der Pflanzen geht, dann denkt man neben den Blumen sofort auch an die majestätischen Kiefern. Die ältesten Exemplare dieser Bäume leben seit 4700 Jahren in den White Mountains in Maine. Und die jüngsten Exemplare...seit dem letzten Jahr in unseren Gärten. Für uns sind die Kiefern eine Zierde, die unsere Sehnsucht nach der Natur befriedigen. Und nebenbei, ganz pragmatisch, erfüllen sie wichtige Funktionen in der Holzindustrie, im Möbel- und Bauwesen, in der Kosmetik und der Medizin. Und darüber hinaus ist das Kiefermotiv in Gemälden und Kunstwerken eines der wichtigsten Naturmotive schlechthin!

 

Kiefern in der Malerei und ihre Bedeutung

Die 115 Arten dieser Nadelbäume und Sträucher sind ein wichtiger Teil des biologischen Gleichgewichtssystems. Durch ihre Nützlichkeit lieferten sie im Laufe der Jahrhunderte viele der für das tägliche Leben notwendigen Bestandteile. Kiefern in Gemälden sind zu einem wichtigen Teil der Kultur und der Kunst vieler Nationen und Gemeinschaften geworden.

 

Wir können uns problemlos die Geräusche and den Geruch eines Kiefernwaldes vorzustellen. Wie schön wäre es, ein Bild von Kiefern in unserem Wohn-, Ess-, Schlafzimmer oder im Büro zu haben. Das Symbol der Kiefern ist in unserem künstlerischen Sortiment der Galerie in den Wolken mehrfach präsent.

 

Wir denken, dass man tatsächlich beim Betrachten unseres Triptychon Kiefer-Serie eine ätherische Brise zu spüren glaubt.

 

Kiefern in Gemälden

Diese Brise erhebt uns leicht in einen Nebel der Zeit, wo seit Urzeiten ein kosmischer Wald erscheint. Neben einer Eiche, einer Platane, einer Linde und einem Apfelbaum steht auch eine edle Kiefer im sakralen Zentrum der Welt. Antike Chinesen und Japaner veranstalteten rituelle Teezeremonien unter der Kiefern. Warum sollten wir es heute nicht auch noch einmal versuchen?

 

Die alten Griechen und Römer schrieben der Kiefer, ihren Zapfen und Zweigen reiche symbolische Bedeutungen zu. Tannenzapfen auf Vasen, Reliefs und Amuletten symbolisierten Vitalität und Fruchtbarkeit. Es ist kein Wunder, dass auch zeitgenössische polnische Künstler diesen Baum in ihren Werken preisen.

 

Setzen wir uns also im Garten unter die Kiefer, mit einer Tasse guten Tees, einem Gedichtband in der Hand, und schauen hin und wieder durch das Fenster in unser Wohnzimmer, wo ein Bild einer Kiefer an der Wand hängt, und meditieren bei dem Gedanken, wie der Baum in der Natur und sein künstlerisches Ebenbild zwei Welten vereint darstellen…

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